Über

Was hier kocht

Das hier sind keine Rezepte zum Anschauen. Es sind die, die bei uns in der Familie tatsächlich auf den Tisch kommen — unter der Woche, wenn es schnell gehen muss, und am Wochenende, wenn mehr Zeit ist.

Wir haben sie aufgeschrieben, weil sie sonst verloren gehen. Manche standen jahrelang in einem handschriftlichen Heft, manche kamen per Telefon von der Oma, manche haben wir uns über Jahre zurechtgekocht, bis sie so waren, wie wir sie mögen. Alles, was hier steht, hat den Test bestanden: es wurde gekocht, gegessen und wieder gekocht.

Ohne Schnickschnack

Die Zutaten bekommst du im nächsten Supermarkt. Kein Spezialmehl aus dem Internet, keine Gewürzmischung, die du einmal brauchst und dann drei Jahre im Regal stehen hast, kein Gerät, das nur für dieses eine Rezept gut ist. Mehl, Eier, Zwiebel, Öl, ein Backblech — damit kommt man erstaunlich weit.

Und keine Vorgeschichte in zwölf Absätzen. Oben steht, wie lange es dauert und für wie viele es reicht, dann kommen Zutaten und Schritte. Wenn es doch etwas zu erzählen gibt, steht es hinten.

Zwei Dinge, die beim Kochen helfen

Neben „Portionen" sitzen ein Plus und ein Minus. Damit rechnest du jedes Rezept auf die Anzahl um, für die du gerade kochst — alle Mengen passen sich mit an, du musst nichts im Kopf durch drei teilen.

Zutaten und Schritte lassen sich antippen und werden dann durchgestrichen. Praktisch, wenn zwischendurch das Telefon läutet und man nicht mehr weiß, wo man war.

Zum Mitkochen

Nimm die Rezepte als Vorschlag, nicht als Vorschrift. Wenn du Paprika lieber magst als Karotten, nimm Paprika. Wenn es schärfer sein soll, mach es schärfer. Die Zeiten und Mengen stimmen, alles andere ist Geschmackssache.

Gerade sind es 21 Rezepte aus 4 Kategorien. Zuletzt dazugekommen: Briam. Es werden regelmäßig mehr — wer nichts verpassen will, abonniert den RSS-Feed.

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