Burger
Faschiertes mit geriebener Zwiebel — der Trick, der die Laibchen saftig hält und sie nicht zerfallen lässt. Dazu Buns aus dem Supermarkt oder selbstgebackene.

Zubereitung
Notiz: Das Reiben der Zwiebel kommt unter anderem aus der türkischen Küche — beim Adana Kebap wird die Zwiebel ins Fleisch hineingerieben. Der Vorteil ist dreifach: Das Fleisch bleibt sehr saftig, es zerfällt nicht so leicht, und die Zwiebeln brennen nicht an, wie es bei gehackten Stücken passiert. Die Laibchen etwas größer formen als die Buns. Sie ziehen sich beim Braten zusammen, und nichts ist ärgerlicher als ein Laibchen, das kleiner ist als das Brot. Beim Wenden nicht mit dem Wender aufdrücken. Was da herausläuft, ist genau der Saft, den die geriebene Zwiebel eingebracht hat. Für den Käse reicht die Restwärme meist nicht. Entweder kurz unter den Grill oder — in der Pfanne — einen Schuss Wasser danebengießen und einen Deckel darüber: der Dampf schmilzt den Cheddar in etwa einer Minute.
Die Buns kommen entweder aus dem Supermarkt oder aus dem eigenen Backrohr — das Rezept dafür steht unter Burger Buns und ergibt zehn Stück, passt also gut zu dieser Fleischmenge. Die Sauce lässt sich ebenso schnell selbst machen, siehe Burgersauce.
Das Ei ist optional. Wer kräftig genug knetet, braucht es nicht: Durch das Kneten löst sich Eiweiß aus dem Fleisch, das die Masse von selbst bindet. Bei sehr magerem Faschiertem oder wenn die Laibchen auf den Grill kommen, ist es trotzdem eine Versicherung.