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Spaghetti mit Kirschparadeisern und Stracciatella

Warme Pasta mit Knoblauch und Paradeisern trifft auf kalten, cremigen Käse. Die Stracciatella kommt roh auf den Teller — erhitzt wird sie körnig.

Handgezeichnete Skizze zum Rezept Spaghetti mit Kirschparadeisern und Stracciatella
Portionen
4
Vorbereitung
10 Min
Garzeit
15 Min
Gesamt
25 Min
Aufwand
einfach

Zubereitung

Notiz: Stracciatella niemals mitkochen, sie flockt aus. Wer sie nicht bekommt: eine Burrata aufschneiden und die Füllung verwenden. Variante ohne Paradeiser: Schritt 2 und 3 weglassen und stattdessen 60 g grob gehackte Pistazien in Olivenöl kurz rösten, dann mit Zitrone und viel Pfeffer abschmecken. Reste schmecken nur lauwarm, der Käse lässt sich nicht wieder aufwärmen.

Stracciatella ist das cremige Innenleben der Burrata: Mozzarella-Fäden, die in Obers gerissen werden. In Apulien, wo der Käse herkommt, bringt man ihn selten in die Pfanne — er kommt kalt unter oder auf das warme Gericht, damit er nur leicht anschmilzt.

Zwei Dinge machen hier den Unterschied. Die Teller vorwärmen, damit der Käse nicht kalt und fest bleibt. Und beim Schwenken großzügig Nudelwasser nehmen: die Stärke darin bindet Öl und den Saft der Paradeiser zu einer Sauce, sonst schwimmt alles nebeneinander her.

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